• BE 4701 Kettenis
Wir führen auch Reparaturen in Metall oder Edelstahl aus und übernehmen Feuerverzinkungsdienste, Pulverbeschichtung, Laserzuschnitt...
Lieferung: Weltweit
1948 gegründet
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  • AT 2353 Guntramsdorf
Kunststoffpulverbeschichtung-Oberflächentechnik–elektrostatische Pulverbeschichtung–chemische Entlackung / IQC–Industrial...
2 Zertifikate
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1996 gegründet
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  • DE 73434 Aalen
Pulverbeschichtung von Großteilen und Serienteile oder Prototypen.
9 Zertifikate
  • · DBS 918 340
  • · QIB
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN 1090-2
  • · REACH
  • · DIN EN ISO 12944-4
  • · DIN EN 1090-3
Lieferung: Europa
1986 gegründet
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  • DE 13127 Berlin
Unsere Hauptleistungen: Pulverbeschichtung Pulverlackierung Eisenphosphatierung Chrom-III Alu-Vorbehandlung Strahlen von...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: National
1994 gegründet
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  • DE 27321 Thedinghausen
Spezialgebiet Pulverbeschichtung von Großteilen bis 20 Meter Länge.
2 Zertifikate
  • · Qualisteelcoat C5
  • · EN 1090
Lieferung: Weltweit
1992 gegründet
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  • DE 49090 Osnabrück
Die Pulverbeschichtung dient dem Schutz vor Korrosion und wird im Sinne der Langlebigkeit eines Produkts eingesetzt.
2 Zertifikate
  • · DIN EN 1090-1
  • · DIN EN 1090-2
Lieferung: Regional
2005 gegründet
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  • DE 92318 Neumarkt
– Stanztechnik – Abkanttechnik – Erstserien - Clinchen- industrielles Schleifen, Schleifen, Bohren, Nieten – Montage - Pulverbeschichtung...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001
Lieferung: Regional
2005 gegründet
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  • DE 85649 Brunnthal
Metallverarbeitung umfasst Laserstanzen und -schneiden, Drehen/Fräsen, Entgraten, Abkanten, Rollieren, Schweißen, Löten, Feinmechanik, Pulverbeschichtung...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2003 gegründet
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  • DE 89407 Dillingen
Pulverbeschichtung von Großteilen, Großteil-Pulverbeschichtung, Großteile pulverbeschichten. Max.
3 Zertifikate
  • · §19 WHG
  • · TÜV SÜD
  • · Fachbetrieb nach WHG
Lieferung: Regional
1962 gegründet
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  • DE 14823 Niemegk
Wir bieten: - Pulverbeschichtung von Stahl/Edelstahl, Stahl verzinkt und Aluminium - Bauteile bis 13.6 x 2.5 x 4.00 m bzw...
4 Zertifikate
  • · GSB Master Approved Coater Galvanized
  • · GSB Master Approved Coated Aluminium
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 14001
Lieferung: Europa
1994 gegründet
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  • DE 96247 Michelau
Dazu gehören die Anwendungen KTL-Beschichtung, Pulverbeschichtung, Nasslackierung sowie Beizpassivierung.
3 Zertifikate
  • · ISO 9001:2015
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 14001:2015
Lieferung: Europa
1979 gegründet
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  • DE 51381 Leverkusen
Beizen, Verzinken, Spalten und Kaltnachwalzen von warmgewalztem Bandstahl, individuelle Rohrfertigung, Anlagen- und Apparatebau...
20 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN 4113
  • · AD 2000-Merkblatt HP 0
  • · DIN EN 1090 EXC2
  • · DIN EN 13814
  • · DIN EN 1090-2
  • · DIN EN ISO 3834-3
  • · DIN 2303:2007
  • · DIN EN 15085-2 CL1
  • · UL-Certification
  • · DIN EN 15085-2
  • · DIN EN 764-5
  • · DIN EN 1090-3
  • · DIN EN ISO 3834-2
  • · DIN EN ISO 15614
  • · §19 WHG
  • · AD 2000-Merkblatt W 0
  • · DIN EN 1090 EXC3
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DVGW
Lieferung: Weltweit
1872 gegründet
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  • DE 59302 Oelde
Korrosionsschutz durch Pulverbeschichtung u.a. für Großbauteile, KTL-Beschichtung, Zinkphosphatieren, Feuerverzinken im Tauch...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001
  • · DASt-Richtlinie 022
Lieferung: National
2007 gegründet
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  • DE 71735 Eberdingen
Pulverbeschichtung von Stahl, verzinktem Stahl, Aluminium, Guss.
1 Zertifikat
  • · QIB
Lieferung: National
1973 gegründet
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  • DE 96268 Mitwitz
Wir bieten dekorative und korrosionsbeständige Oberflächenbeschichtungen: Verzinken, Glanznickel, Glanzchrom und Pulverbeschichtung...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1949 gegründet
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  • DE 75443 Ötisheim
Pulverbeschichtung von Metall- und Kunststoffteilen, Siebdruck, Tampondruck, Entlacken, KTL-Lackierung, Dichtungsschäumen...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2008
Lieferung: Europa
1983 gegründet
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  • DE 97941 Tauberbischofsheim
Zaubern Sie Ihren Produkten mit unser Pulverbeschichtung ein unvergleichliches Aussehen. Flexibel. Schnell. Genau.
1 Zertifikat
  • · GS-Zeichen
Lieferung: Europa
1920 gegründet
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  • AT 4102 Goldwörth
Wolfmair Pulverbeschichtung in Goldwörth nähe Linz steht seit Jahren für höchste Qualität!
3 Zertifikate
  • · TIGER Drylac Series 68 Certified Applicator
  • · TIGER Drylac Series 29 Certified Applicator
  • · IGP-Zertifizierung
Lieferung: National
1976 gegründet
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  • DE 74722 Buchen
Entfetten, Phosphatieren und Beschichten von Aluminium, Eisen, Kupfer und Messing durch Pulverbeschichtung.
Lieferung: Weltweit
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  • DE 22113 Hamburg
Mit der Pulverbeschichtung der WOT Oberflächen Technik GmbH erreichen Sie für Ihr Produkt nicht nur den Wunschton Ihrer Wahl...
Lieferung: Regional
2003 gegründet
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  • DE 76646 Untergrombach
Funktion, Haltbarkeit & Optik sind die ausschlaggebenden Argumente für eine Pulverbeschichtung.
Lieferung: Europa
2009 gegründet
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  • DE 40599 Düsseldorf
Während der chemischen Entlackung wird mit Hilfe einer chemischen Substanz bei einer Temperatur von 65° - 75° Grad, Lack und Pulverbeschichtungen...
Lieferung: Regional
2010 gegründet
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  • DE 45549 Sprockhövel
Pulverbeschichtung von Metallen und Aluminium bis über 6m Werkstücklänge.
Lieferung: National
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  • AT 2700 Wiener Neustadt
Pulverbeschichtung, Veredelung von Stahl, Maskierungsarbeiten, Einzelverpackung, Blistern, Etikettieren, Komplettieren, Hohlraumversiegelungen...
Lieferung: National
1994 gegründet
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  • AT 5230 Mattighofen
Unsere Pulverbeschichtungen sind optischer Blickfang und tragen zur Qualität Ihrer Produkte bei.
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1995 gegründet
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  • DE 44269 Dortmund
Die Wiethoff Pulverbeschichtung GmbH ist seit 1989 Ihr kompetenter Ansprechpartner für die Veredelung von Metallteilen für...
Lieferung: Regional
1989 gegründet
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  • DE 71131 Jettingen
Professionelle Pulverbeschichtung und Oberflächenveredelung für Handel, Industrie und Design für Groß- und Kleinserien.
Lieferung: National
2014 gegründet
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  • DE 21337 Lüneburg
Flexibel, zuverlässig und günstig Air Color ist seit über 20 Jahren Ihr Fachmann für professionelle Pulverbeschichtung und...
Lieferung: Regional
1991 gegründet
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  • DE 78194 Immendingen
Pulverbeschichtung von Metallteilen bis 2000 x 1500 x 1000 mm und 150 kg, auch mit licht- und chemiebeständigem Pulver, Einbrenntemperaturen...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001
Lieferung: Regional
2007 gegründet
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  • DE 76571 Gaggenau
Pulverbeschichtung: I. Automatische Durchlaufanlage, Teile max. 3,2x1,2x1m II.
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1990 gegründet
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  • DE 34414 Warburg
Für unser Produktspektrum bieten wir unseren Kunden mit unserer eigenen Pulverbeschichtung das ideale Finish.
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Pulverbeschichtung

Was ist eine Pulverbeschichtung?

Das elektrostatische Pulverbeschichten erfolgt mit Handsprühanlagen oder in ortsfesten Sprüheinrichtungen. Die klassische Pulverbeschichtung oder Pulverlackierung ist eine Oberflächentechnik, bei der Pulverlacke durch elektrostatische Auftragsverfahren auf das Werkstück aufgebracht werden. Bei diesem Verfahren wird Lackpulver durch einen Luftstrom zu einem elektrostatischen Sprühsystem hingeleitet. Es lassen sich zwei Sprühmethoden unterscheiden. Beim EPS-Verfahren (Korona-Beschichtung) werden die durch das System strömenden Pulverteilchen mithilfe einer Hochspannungsquelle mit mehreren 10.000 Volt aufgeladen. Dagegen erzeugen triboelektrische Pulversprühsysteme ihre Hochspannung mittels der Reibungselektrizität. Diese entsteht durch die Strömungsgeschwindigkeit des Pulver-Luft-Gemisches innerhalb der Sprühpistole selbst. Bei der Verfahrenstechnik der Pulverbeschichtung finden sich auch Kombinationen beider Systeme.

Die Pulverteilchen werden von dem geerdeten Werkstück angezogen und bleiben haften. Pulver, das sich nicht auf dem Beschichtungsobjekt niederschlägt, gerät in die Pulver-Rückgewinnungsanlage. Zum Schluss kommen die pulverbeschichteten Produkte in den Ofen, wo das Pulver bei 110 bis 250 Grad Celsius zu einem glatten Film aufgeschmolzen und vernetzt wird. Diese Beschichtungsmethode ist nicht nur umweltgerecht, sondern auch langzeitbeständig. Eine andere Methode der Pulverbeschichtung stellt das Wirbelsinterverfahren dar. Hier werden die zu beschichtenden Teile auf 200 Grad Celsius erhitzt. Beim Eintauchen in ein Becken mit fluidisiertem Pulver schmelzen die Pulverteilchen auf und erzielen eine relativ gleichmäßige, aber dicke Kunststoffschicht. Meist sind die Pulver Thermoplaste. Dadurch, dass sich die Schichttiefen schlechter steuern lassen, findet dieses Verfahren nicht so eine große Verbreitung wie die elektrostatische Pulverbeschichtung.

Wie läuft dieser Prozess bei Firmen für Pulverbeschichtung ab?

Die Pulverbeschichtung wird von Firmen mit besonderer Sorgfalt betrieben. Um der Explosions- und Brandgefahr sowie vielfältigen anderen Gefahrenpotenzialen entgegenzuwirken, müssen sie hohe Anforderungen und Auflagen erfüllen. Der Vorgang der Pulverbeschichtung besteht aus drei Prozessabläufen. Um optimale Ausgangsbedingungen für den Lackauftrag zu schaffen, beginnt eine Pulverlackierung mit der Vorbehandlung des zu beschichtenden Werkstücks. Zuerst müssen die Werkstücke an Halterungen zur Beförderung angebracht werden, wobei die elektrische Leitfähigkeit durch Erdung sichergestellt sein muss. In der industriellen Fertigung übernehmen automatische Fördereinrichtungen den Transport der Teile zum jeweils nächsten Arbeitsgang. Oft verbleiben die Werkstücke während des gesamten Ablaufs an den Werkstoffträgern. Zusätzlich kommen für Anwendungsgebiete mit hoher erforderlicher Flexibilität auch Handlackierungsanlagen zum Einsatz. Mit modernen Pulverbeschichtungsanlagen können sowohl kleine als auch große Produkte elektrostatisch appliziert werden. Nach gründlicher Reinigung der Produkte in einer vollautomatischen Waschstraße und mit unterstützenden mechanischen Anwendungen wie Bürsten, Strahlen oder Schleifen, folgt das Auftragen mehrerer Konversionsschichten. Diese dienen der Vergrößerung der Oberfläche und der Lackbindung. Danach müssen die Werkstücke trocknen. Für diesen Schritt empfehlen sich Haftwassertrockner.

Die Weiterverarbeitung verlangt, dass die Werkstücke absolut trocken sein müssen. Anschließend kann die Technik des Farbauftrags (Applikation) beginnen. Dieser Ablauf ist ebenso mit mehreren Arbeitsschritten verbunden. Zunächst werden die Lackpartikel innerhalb der Anlage fluidisiert, damit sie Fließeigenschaften gewinnen. Dann wird der Lack in einen Behälter gefördert und mit wiederaufbereitetem Rückgewinnungspulver vermischt. Bei der Förderung der Lackpartikel werden zwei Arbeitsgänge unterschieden. Während die Massenförderung den Transport des Lacks zwischen verschiedenen Behältern sicherstellt, gelangt durch die Präzisionsförderung das Pulver in die Lackierpistole. Bei diesem Arbeitsschritt muss eine exakte, gleichmäßige und pulsationsfreie Dosierung gewährleistet sein, um eine regelmäßige Beschichtung zu erreichen. Mit Sprühpistolen erfolgt schließlich die eigentliche Pulverbeschichtung. Dieser Vorgang erlaubt sowohl manuelle Applikationen als auch den Betrieb von Handlackierungsanlagen. Heutzutage präsentieren sich bereits viele größere Unternehmen mit vollautomatischer und digital gesteuerter Pulverlackierung. Häufig sind Pulversprühkabinen im Einsatz, aber auch Umkabinen, die höchsten Qualitätsanforderungen an eine Pulverbeschichtung entsprechen, gehören bereits zum Produktionsablauf einiger Unternehmen. Die Lackapplikation erzeugt eine elektrisch geladene Pulverwolke. Aufgrund elektrostatischer Ladung schlagen sich die Farbpartikel auf der Oberfläche nieder, bleiben haften und verbinden sich zu einer gleichmäßigen Pulverlackschicht. Jetzt geht es auf die Endphase zu, in der die Beschichtung gefestigt wird. In einem Einbrennofen oder Trockner erfolgt das Einbrennen oder Vernetzen der Pulverbeschichtung in die Werkstückoberfläche. Die Verweilzeit im Ofen resultiert aus der Summe von Haltezeit und Aufheizzeit. Wiederum sind die exakte Temperatur und die Verweilzeit abhängig vom Einbrennfenster des Lacks, dem Werkstücksdurchsatz und trocknerspezifische Faktoren. Die Haltezeit für eine Pulverbeschichtung lässt sich zwischen 5 und 30 Minuten festlegen.

Wo wird die Pulverbeschichtung eingesetzt?

Neben herkömmlichen Nasslacken setzen Industrie und Gewerbe immer häufiger Pulverbeschichtungen ein. Oberflächen von Blechteilen können durch dieses Verfahren nicht nur vor Korrosion geschützt, sondern auch optisch aufgewertet werden. Anfangs nur für Metalle, später mit dem Wirbelsinternverfahren zusätzlich für hitzebeständige Werkstoffe wie Glas und Keramik geeignet, wurde das Verfahren stetig weiter optimiert. Mit innovativen Technologien lässt sich Pulverbeschichtung inzwischen auch zur Veredelung anderer nichtmetallischer Oberflächen einsetzen. Dafür kommt eine Art Vorstreichfarbe, ein Primer, zum Einsatz. Dieser ersetzt die Wirkungsweise eines elektrischen Felds und funktioniert als Haftvermittler, an dem die Farbpartikel haften bleiben. Die Pulverbeschichtung ist heute vielseitig anwendbar. Neben Maschinen- und Fahrzeugkomponenten werden viele Alltagsgegenstände wie Haushaltsgeräte, aber auch Möbel, Heizkörper, Türen, Fenster, Geländer, Markisen und ganze Fassaden mit Pulverlack überzogen. Für die Verwendung in der Architektur erweist sich Pulverbeschichtung als sicheres und anerkanntes Veredelungsverfahren. Sie schützt die Substrate vor den Einflüssen unterschiedlicher Beanspruchungen und erfüllt vielseitige, dekorative und funktionale Anforderungen.

Welche Vorteile bietet die Pulverbeschichtung?

Die Zukunft gehört der elektrostatischen Pulverbeschichtung: Im Zeitalter von Nachhaltigkeit liegt das Pulverbeschichten voll im Trend. Gegenüber der klassischen Nasslackierung bietet das Verfahren deutliche Vorteile. Es ist nicht nur schneller, wirtschaftlicher und beständiger, sondern vor allem auch umweltfreundlicher. Bei der Pulverbeschichtung sind keine Lösungsmittel erforderlich, Umwelt- und Gesundheitsbelastung werden weitgehend vermieden. Alle flüchtigen Verbindungen werden gesammelt und wiederverwertet. Ebenso entstehen keine Lackabfälle, weil überschüssiges Pulver wieder eingesogen und neu gesprüht wird. Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige Farbverteilung ohne Farbnasen, sodass sich eine erstklassige Oberflächenqualität ergibt. Darüber hinaus erzeugt das Verfahren der Pulverbeschichtung und Aushärtung im Vergleich zur Flüssiglackierung eine dickere Lackschicht. Dadurch erlangt der Werkstoff zahlreiche mechanische und chemische Vorzüge, wie beispielsweise Temperatur- und UV-Beständigkeit. Aufgrund guter dynamischer Eigenschaften ist Pulverbeschichtung auch beständiger gegen mechanische Einwirkungen. Pulverlack ist dauerhafter und robuster als gewöhnliche Lacke, es bilden sich weniger Risse, weil die pulverlackierten Oberflächen flexibel sind. Vorteilhaft ist auch, dass die beschichteten Werkstücke nach dem Abkühlen sofort nutzbar und sich gleich montieren lassen. Nicht zuletzt bietet die Pulverbeschichtung eine breite Farbpalette und große Auswahl an Effekten und Texturen, die eine individuelle Kreation ermöglichen. Die vielseitige Pulverbeschichtung als Alternative zur gewöhnlichen Lackierung von Bauteilen ist häufig sogar günstiger.

Welche Kosten können entstehen und wovon hängen diese ab?

Gegenüber der Nasslackierung benötigen Firmen für Pulverbeschichtung nicht nur weniger, sondern auch kostengünstiges Material, da keine teuren Lösungsmittel bei der Pulverlackierung notwendig sind. Der Preis für die Beschichtung mit Pulverlack richtet sich nach der Art, Größe und dem Zustand des Produkts sowie nach dem Aufwand der Vorbehandlung. Zunächst muss eine Entfettung und gründliche Reinigung durch ein spezielles Tauchbad erfolgen. Bevor das Lackpulver aufgetragen werden kann, ist das Sandstrahlen des Werkstoffs obligatorisch, um feste oder lose Verunreinigungen zu entfernen und die Oberfläche anzurauen. Auf diese Weise lässt sich ein perfektes Ergebnis erzielen. Preisvorteile ergeben sich auf jeden Fall, wenn das zu beschichtende Produkt bereits komplett entfettet und vorbereitet zur Pulverlackierung abgegeben wird. Die Pulverbeschichtung von Kleinteilen zur Aufbereitung kann sich durchaus lohnen. Oft ist eine Behandlung schon unter 60 Euro möglich. Dafür sieht das entsprechende Teil dann wie neu aus. Das Verfahren bietet einen guten Korrosionsschutz und sorgt für eine optisch attraktive Beschichtung. Es gelten allerdings sehr unterschiedliche Preise. Wenn kleine Werkstätten aus sozialen Projekten beauftragt werden, ergeben sich oftmals günstigere Preise. Dagegen kann die Ausführung bei einem spezialisierten Unternehmen der Oberflächentechnik eine große Preisspanne ergeben. Zudem ist die gewünschte Anzahl der Schichten ausschlaggebend für den Endpreis. Zusätzlich lassen sich günstige Angebote finden, wenn Mengenrabatte genutzt werden können. Auch die eigene Flexibilität zur Festlegung der Bearbeitungszeit spielt eine gewisse Rolle. Wenn keine kurzfristige und eilige Bearbeitung notwendig wird, lassen sich ebenfalls oft gute Preise verhandeln.