Ergebnisse für

Lackierung (Dienstleistung)

Geprüft
DE 36037 Fulda
aus den Bereichen | Innenausbau | Sanierung | Restaurierung | Höhenzugangslösungen | Projektentwicklung | industrielle Lackierung...
4 Zertifikate
  • · DIN EN ISO/TS 16949:2009
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 50001:2018
  • · DIN EN ISO 14001:2015
Lieferung: Regional
1908 gegründet
DE 72469 Meßstetten
Leiterplattenbestückung als EMS-Dienstleistung, SMD-, THT-und Mischbestückung, Lackieren + Vergießen bestückter Komponenten...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 13485:2007
Lieferung: Europa
1994 gegründet
Geprüft
DE 66763 Dillingen
inklusive Biegen, Schweißen, Glühen, Sandstrahlen, Richten, Fasen, Schweißnahtvorbereitung, mechanischer Bearbeitung und Lackierung...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Weltweit
1946 gegründet
DE 09526 Olbernhau
Zuschnitt, Hobeln, Schleifen, Bohren, Lackieren, Gravieren - Vieles ist möglich!
Lieferung: National
1995 gegründet
Geprüft
DE 08393 Meerane
Lackierung von Kunsstoffteilen. Lackierung von Metall und Holz. Lackierung Kleinstserien bis mittlere Serien.
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
2020 gegründet
DE 02742 Neusalza-Spremberg
KUNSTSTOFFLACKIERUNG IN PERFEKTION Lackierung von Formteilen in Kleinst-Serien Sicht- und Ladungsschutz für Transporter-Pritschen...
1 Zertifikat
  • · ISO 9001
Lieferung: National
DE 91781 Weißenburg
Die reine Lackierung (in Deutschland) führt für uns ein Lohnlackierer aus, alle notwendigen Zertifikate sind hier vorhanden...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · Umweltpakt Bayern
Lieferung: Weltweit
2016 gegründet
Geprüft
DE 89129 Langenau
Lackierung Hitzebeständige Lackierung bis 650°C Strukturlackierung fein, mittel, grob Ableitfähige Lackierung...
2 Zertifikate
  • · ISO 14001:2015
  • · ISO 9001:2015
Lieferung: National
2014 gegründet
DE 88289 Waldburg
Ursprünglich KFZ-Betrieb, haben wir uns über die Industrielackierung und Pulverbeschichtung, zu einem Spezialisten für die Lackierung...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2004
  • · DIN EN ISO 9001:2000
Lieferung: National
1977 gegründet
Geprüft
DE 26160 Bad Zwischenahn
Für unsere Kunden lackieren wir Teile und Baugruppen aller Art.
2 Zertifikate
  • · EN ISO 9001:2015
  • · EN ISO 50001:2018
Lieferung: Europa
1889 gegründet
PL 39-308 Wadowice Górne
Zuschnitt; Biegen; mechanische CNC-Bearbeitung; Bohren; Lackieren; Schweißen und andere Bearbeitung und Fertigung von Metall...
Lieferung: Europa
1999 gegründet
Geprüft
DE 53842 Troisdorf
Oberflächenveredelung, Bedampfung, Beschichtung, Lackierung. Das Unternehmen MC Fischer u.
Lieferung: Europa
1985 gegründet
DE 31028 Gronau
Glasdruck, Automatenlackierung, Handlackierung, Bedrucken von Formteilen hauptsächlich aus Kunststoff, Metall oder Glas, Lackierarbeiten...
Lieferung: National
1974 gegründet
Geprüft
DE 99842 Ruhla
Herstellung technischer Spritzgussteile mit Veredelung (Beflocken, Galvanisieren, Lackieren) und Montage von Baugruppen.
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN 16247-1
Lieferung: Weltweit
1990 gegründet
DE 28777 Bremen
Beulen & Lackdoktor SMART REPAIR + PFLEGE -Unfallbeseitigung -Karosserieinstandsetzung -Lackierung + Versiegelung...
Lieferung: National
AT 8580 Köflach
Maler - Anstreicher - Lackierarbeiten - Venezianische Spachteltechniken - Teppich - Polstermöbel Reinigung -...
Lieferung: Regional
2009 gegründet
DE 78589 Dürbheim
kundenspezifische Lösungen: Mit unserer vollautomatischen auf Ultraschall basierenden Reinigungsanlage bieten wir Ihnen die NeviTech-Dienstleistung...
Lieferung: National
2018 gegründet
Geprüft
AT 6430 Ötztal Bahnhof
Lackierung (Dienstleistung) - Kleinteilelackierung in Lackierkabine von Hand und auf Automat möglich, Vorbehandlung - entfetten...
2 Zertifikate
  • · ÖNORM EN ISO 9001:2008
  • · EN ISO 9001:2015
Lieferung: Weltweit
2008 gegründet
Geprüft
DE 63741 Aschaffenburg
Lösemittellacke 1K und 2K, strukturiert oder glatt; Lackieren mit der Handpistole oder elektrostatisch; Trockenofen zum Einbrennen...
3 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 1090-2
  • · DIN EN ISO 3834-2
  • · BS EN ISO 9001:2015
Lieferung: Europa
1971 gegründet
Geprüft
DE 99880 Waltershausen
Metallisierung von Kunststoffen, Vakuumbeschichtung, Kunststoffbeschichtung, Kunststofflackierung, Nasslackierung, Serienlackierung Dienstleistung...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN ISO 9001:2000
Lieferung: Europa
1972 gegründet
DE 79359 Riegel
Lackiertechnik, Sandstrahlarbeiten, Flammspritzverzinkung, Korrosionsschutz, Industrielackierungen, Kunststofflackierungen, Lackierung...
4 Zertifikate
  • · ZTV-ING
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 14001:2015
  • · DIN EN ISO 9001:2000
Lieferung: Weltweit
2005 gegründet
Geprüft
CH 2540 Grenchen
Design-Lackierung,Behebung sämtlicher Blech- Lack- und Unfallschäden, Motorradlackierungen,Industrielackierungen, Oldtimerrestauration...
Lieferung: Weltweit
2004 gegründet
CH 8045 Zürich
Sahli, Zuerich, Karosserie, Lackierung, lackieren, Lackiererei, Dienstleistung, spritzen, spenglern, Spenglerei, Ersatzfahrzeug...
Lieferung: Regional
1937 gegründet
DE 08468 Reichenbach
neuer Anlage bis 8,00 x 2,70 x 2,70 Meter und 2 Tonnen Nasslackierung bis 14,00 x 6,00 x 4,00 Meter und 5 Tonnen Vor-Ort-Lackierungen...
3 Zertifikate
  • · DIN EN 9100
  • · DIN EN ISO 9001
  • · ISO/TS 16949
Lieferung: National
1999 gegründet
Geprüft
AT 4623 Gunskirchen
oder Baustelle • Lohnfertigung in den Bereichen: Sägen und Entgraten, Mechanische Fertigung, Blechbearbeitung, Schweißen, Lackieren...
1 Zertifikat
  • · ÖNORM EN 1090-2
Lieferung: National
Geprüft
DE 89079 Ulm-Einsingen
Schwerpunkt: Drehen, Fräsen, Schleifen, Montage von Einzelteilen bis zur kompletten Maschine, Lackieren, Messen...
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2008
  • · DIN EN ISO 9001
Lieferung: Europa
1995 gegründet
Geprüft
CH 9435 Heerbrugg
Präzisionsmechanik, mit eigener Oberflächenveredelung, Galvanik, Eloxieren und Lackieren. Baugruppenmontage.
2 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · DIN EN ISO 14001:2015
Lieferung: Weltweit
1921 gegründet
Geprüft
DE 07747 Jena
Nasslackierung, EMV Lackierung, Strukturlack, 2 Komponenten Lackierung...
9 Zertifikate
  • · DIN EN ISO 14001
  • · DIN EN ISO 50001
  • · CSA
  • · OHSAS 18001
  • · DIN EN ISO 9001:2015
  • · ISO 14001:2015
  • · ISO 50001:2011
  • · ISO 9001:2015
  • · OHSAS 18001:2007
Lieferung: Europa
1999 gegründet
DE 58762 Altena
Grundierung und Lackierung in RAL und nach Kundenvorgabe.
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2000
Lieferung: National
1989 gegründet
Geprüft
DE 73730 Esslingen
Laserschneiden, Kanten, Biegen, Stanzen, Drehen, Fräsen, Schweißen, Lackieren, Siebdrucken und Galvanisieren von Blechen...
1 Zertifikat
  • · DIN EN ISO 9001:2015
Lieferung: Regional
1981 gegründet

Häufig gestellte Fragen zum Thema lackieren

Wozu dient das Lackieren?

Unter dem Begriff Lack versteht man einen flüssigen oder pulverförmigen Beschichtungsstoff, der mit einem physikalischen oder chemischen Vorgang dünn auf die Oberflächen der verschiedensten Gegenstände aufgetragen wird, um als durchgehende, feste Schicht das jeweilige Material vor Witterung, eindringender Feuchtigkeit, Schädlingen und Verschmutzung zu schützen. Somit dient das Lackieren von Materialien wie unter anderem Eisen, Stahl, Holz, Guss oder Kunststoff nicht nur zu der Versiegelung der Oberflächen, sondern vereinfacht meistens auch den Reinigungsvorgang und optimiert die Reinigungszeiten der lackierten Gegenstände. Außerdem können Lacke auch die Oberflächeneigenschaften von bestimmten Materialien verändern, zum Beispiel die elektrische Leitfähigkeit. Darüber hinaus dient das Lackieren natürlich auch dekorativen Zwecken.

Wie werden Lacke zusammengesetzt?

In der Regel bestehen Lacke und andere Anstrichstoffe aus Zusammensetzungen von Bindemitteln, Lösungsmitteln/Verdünnungsmitteln, Füllstoffen, Pigmenten und Additiven. Das gilt für den größten Teil der Lacke und Wandfarben. Dennoch gibt es auch ein paar Ausnahmen von dieser Regel. Zum Beispiel enthalten Holzlasierungen normalerweise keine Bindemittel und Grundierungen oder Klarlacke meist keine farbgebenden Pigmente (außer für spezielle Einsatzzwecke). Bindemittel sind Stoffe, welche die Aufgabe haben den Lack oder die Farbe mit dem zu lackierenden Untergrund möglichst gut zu verbinden. Je nach Anwendung und Fachgebiet unterscheidet sich die Art der eingesetzten Bindemittel voneinander. Am gebräuchlichsten sind Naturharze und Kunstharze, es gibt aber auch zahlreiche andere. Anstrichstoffe mit einem höheren Bindemittelanteil haften besser an Oberflächen und können sogar nass abgewischt werden. Da Bindemittel ein ziemlich teurer Bestandteil des fertigen Produktes sind, wirken sie sich auch auf den Gesamtpreis des Produktes aus.

Das heißt, es besteht zwischen der Farb- oder Lackqualität und dem Preis ein direkter Zusammenhang. Lösungsmittel sind in der Regel Flüssigkeiten wie beispielsweise Benzin, die wiederum andere Flüssigkeiten, Gase oder Feststoffe lösen oder verdünnen können, ohne eine chemische Reaktion zwischen gelöstem Stoff und lösendem Stoff zu verursachen. Nach dem Lackieren verdunsten Lösungsmittel in die Luft, weshalb bei dem Großteil der Farben und bei umweltfreundlichen Lacken, Wasser oder andere flüssige organische Stoffe zum Lösen der Stoffe eingesetzt werden. Füllstoffe sind für gewöhnlich pulverförmige, unlösliche Zusatzstoffe wie Kreide oder Kalk, die für das Volumen der Farbe oder des Lackes sorgen und zum Verändern der Materialeigenschaften beitragen. Sie sind sehr kostengünstig und bilden bei billig produzierten Produkten den Hauptteil der Inhaltsstoffe. Pigmente sind praktisch unlösliche Farbmittel, welche ausschlaggebend für die Deckkraft des farbigen Anstrichstoffes sind. Sie werden in das Anwendungsmedium wie zum Beispiel in Öle, Bindemittel oder Kunststoffe eingearbeitet und sind meist natürlichen Ursprungs. Pigmente sind relativ teure Rohstoffe und Inhaltsstoffe. Wenn beim Lackieren aus Sparsamkeit ein Lack mit geringem Pigmentanteil verwendet wird, sind für eine gute Deckkraft mehrere Anstriche nötig, was wiederum den auf den ersten Blick billigen Lack ganz schnell zum teuersten werden lassen kann. Außerdem mindert jede Farb- oder Lackschicht die Atmungsaktivität der Materialoberfläche.

Additive sind Substanzen, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Produkteigenschaften wie unter anderem den Glanz, den Verlauf, die Haltbarkeit, die Verarbeitung oder die Trocknung, während und nach der Gebrauchsphase, zu optimieren. Im Gegensatz zu den Füllstoffen tragen Additive meist nur wenige Prozent zum Gesamtvolumen des Materials bei. Sie können beispielsweise Härter, sind hauptsächlich Bestandteile von kratzfesten Lacken.

Warum müssen Oberflächen vor dem Lackieren behandelt werden?

Egal ob Oberflächen aus Metall, Holz oder Kunststoff – vor dem Lackieren muss die jeweilige Fläche richtig vorbereitet werden. Ansonsten kann es passieren, dass die Mühe umsonst ist, da der Lack nicht richtig auf dem Untergrund haften bleibt. Zudem ist die Vorbereitung der Materialoberfläche auch für die Qualität des Endergebnisses enorm wichtig, denn auch bei mehrschichtigem Lackieren bildet der Lack jede noch so kleine Unregelmäßigkeit des Untergrunds nach. Die Lackfläche kann immer nur so glatt und eben wie der Untergrund sein. Das heißt, nachdem ein zum Einsatzzweck passender Lack ausgesucht wurde, muss die Oberfläche erst mal geschliffen, gespachtelt und gereinigt werden. Die Vorbehandlungen werden dabei in mechanische Reinigungsverfahren und chemische Reinigungsverfahren unterteilt. Das mechanische Reinigen, zum Beispiel von Ruß, Rost, Schmutz oder altem Lack erfolgt in der Regel von Hand. Je nach Situation kann das entweder mit normalem Schmirgelpapier, Seife, einer Drahtbürste und einem Spachtel erfolgen oder mit Maschinen wie etwa einem Schwingschleifer oder durch Sandstrahlen. Alter Lack kann auch mit einem Heißluftgebläse entfernt werden, wobei der Lack und Kleber durch die Hitze aufgeweicht wird und dann einfach abgerieben werden kann.

Bei der chemischen Reinigung gibt es zwei Verfahren: das Beizen und das Phosphatieren. Je nach dem Material und dem Grad der Verunreinigung werden beim Beizen Säuren oder Laugen verwendet. Das Beizmittel löst dann durch Mineralsäuren, Oxidschichten, die sich auf der Materialoberfläche gebildet haben, wie zum Beispiel Zunder und Rost. Wichtig beim Beizen ist, dass die Säuren sehr geruchsintensiv sind und deshalb niemals in geschlossenen Räumen angewendet werden sollten. Beim Phosphatieren wird die Werkstoffoberfläche verwässerter freier Phosphorsäure und sauren Zink-Phosphaten ausgesetzt, die für die folgende Lackierung einen optimalen Haftgrund darstellen sowie korrosionshemmend wirken.

In welchen Bereichen wird das Lackierverfahren angewendet?

Das Lackieren ist das bedeutendste Verfahren zum Auftrag eines Schutzüberzugs an sowohl industriellen Produktionsgütern als auch an den verwendeten Maschinen und Bauteilen (welche eigentlich auch industrielle Güter sind). Aus diesem Grund wurden die unterschiedlichsten Lackierverfahren für den industriellen Einsatz entwickelt. Dank der modernen Technik lassen sich heute weitgehend automatisiert auch hohe Stückzahlen an Komponenten durch Sprühen, Tauchen, Walzen oder Gießen gleichmäßig und relativ schnell lackieren. Einer der größten Bereiche, in denen das tägliche Lackieren nicht mehr wegzudenken ist, ist in der Autoherstellung.

Welche Lackierverfahren werden von Lackierunternehmen angeboten?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Methoden, unterschiedliche Materialien lackieren zu lassen. Die von Unternehmen am häufigsten eingesetzten Lackierverfahren sind das Niederdruckspritzen, das Druckluftspritzen (Hochdruckspritzen), das Heißspritzen und das Höchstdruckspritzen. Beim Niederdruckspritzen erfolgt das Lackieren mit speziellen Niederdruckspritzgeräten, wobei die Luft von einem Rotationsgebläse sofort zur Spritzpistole geführt wird und dadurch nur wenig Farbnebel gebildet wird. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut, um mit dünnen Lacken zu lackieren.

In der Regel wird das Niederdruckspritzverfahren dort angewendet, wo keine so großen Ansprüche an die Optik der Beschichtung gestellt werden. Das Druckluftspritzen (Hochdruckspritzen) wird angewendet, um mit hochviskosen, lösungsmittelarmen und pigmentreichen Lacken zu lackieren. Dazu wird der Beschichtungsstoff mithilfe eines Düsensystems angesaugt und in einem sehr feinen Sprühkegel zerstäubt, wodurch beim Lackieren eine hochwertige Oberflächenqualität entsteht. Das Heißspritzen wird oft in Kombination mit dem Druckluftspritzen verwendet. Bei diesem Verfahren sinkt aufgrund der steigenden Temperatur die Viskosität des Lackes, weshalb sich ebenfalls mit der Drucklufttechnik hochviskose und lösemittelarme Lacke ohne weitere Probleme verarbeiten lassen. Dabei erfolgt das Erhitzen des Beschichtungsstoffes direkt in der Spritzpistole. Beim Höchstdruckspritzverfahren, welches auch als Airless-Spritzen bekannt ist, wird der Beschichtungsstoff hydraulisch, ohne Luft, unter Höchstdruck (zwischen 100 und 400 bar) durch die Spritzdüse gedrückt, wobei nur geringer Spritznebel gebildet wird. Aufgrund der hohen Durchflussmengen eignet sich das Höchstdruckspritzverfahren sehr gut für eine hohe Materialförderung.

Welche Lackierverfahren werden von Dienstleistern angewendet?

Neben der eben schon genannten Technik, die häufig zum Lackieren angewendet wird, sind ebenfalls das Tauchlackieren, das Walzen, das Gießen und das elektrostatische Spritzen häufig verwendete Verfahren, um die verschiedensten Teile zu lackieren. Beim Tauchlackieren werden die Werkstoffe vollständig in den Lack eingetaucht und wieder herausgezogen, sodass die gesamten Oberflächen des jeweiligen Teiles benetzt sind. Dabei muss stets beachtet werden, dass die Werkstücke eine größere Dichte als der Lack aufweisen müssen, damit sie nicht aufschwimmen. Vor allem eignet sich das Tauchlackierverfahren, um Grundierungen oder Deckschichten mit niedrigen Anforderungen aufzutragen. Beim Walzen erfolgt das Lackieren mittels rotierenden Gummiwalzen auf die Materialoberfläche. Dabei können die Oberflächen sowohl einseitig als auch beidseitig lackiert werden.

Mit dem Walzen werden Produkte wie unter anderem Bleche, Eimer, Möbelteile und Konservendosen lackiert. Das Gießen ist ein Verfahren bei dem die Gießmaschinen, die wie große Tische aussehen, deren Oberflächen aus einer Art Förderband bestehen, das zu lackierende Teil durch den Lackiervorgang befördert. Der Lack wird dann aus einem Vorratsbehälter in den sogenannten Gießkopf transportiert, der sich über die ganze Breite der Förderanlage mit einem verstellbaren Spalt an der Unterseite befindet. Der Lack läuft so kontinuierlich in einem breiten Farbvorhang senkrecht auf den Gegenstand hinunter. Das Gießverfahren wird hauptsächlich bei dem Lackieren von sehr großen, flachen oder gewölbten Werkstücken angewendet. Bei dem elektrostatischen Spritzen liegt zwischen der Spritzpistole und dem zu lackierendem Teil ein starkes elektrisches Feld, sodass, wenn der Lack aus der Pistolenmündung heraustritt, durch die elektrische Ladung wie magnetisch von den Feldlinien angezogen wird. Dank der großen Anziehungskraft entsteht bei diesem Lackierverfahren überhaupt keine Streuung. Die Partikel lassen sich gleichmäßig auf der Materialoberfläche nieder.

Wie hoch sind die Kosten von Lackierarbeiten?

Am preiswertesten ist es immer noch, wenn Sie selbst lackieren, da Sie dann nur die Materialkosten bezahlen müssen. Doch besonders wenn die zu lackierende Fläche größer ist, sollte ein Fachbetrieb die Arbeit professionell erledigen. Wie hoch die Kosten für das Lackieren von Oberflächen sind, hängt von mehreren Variablen ab. Beispielsweise ist es wichtig zu wissen, wie groß die Fläche ist, die lackiert werden soll, da der Preis für das Lackieren von den Handwerkern meist pro Quadratmeter berechnet wird. Hinzu kommen die Materialkosten und eventuell Aufpreise, wenn die Fläche zusätzlich vorbehandelt oder grundiert werden muss. Die Gesamtkosten für das Lackieren von Oberflächen im Haus bewegen sich in der Regel im dreistelligen Bereich.